Endlossätze – Ein Ausdruck, mehrere Kopien, alles fortlaufend in einem Stapel

Endlossätze 2-teilig

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Ein Endlossatz besteht aus einem Vorderblatt, das als Original bedruckt wird und weiteren Kopien, die mit selbstdurchschreibenden Papieren erzeugt werden. Dabei unterscheidet man das Vorderblatt als CB (coated back) mit einer Beschichtung auf der Rückseite, den Mittelblättern CFB (coated front and back), mit Beschichtungen vorder- und rückseitig und dem Schlussblatt CF (coated front) mit einer aufnehmenden Schicht vorderseitig.

Mit einem Matrix- oder Nadeldrucker können mit einem Ausdruck ein Original und mehrere Kopien gleichzeitig gedruckt werden. Dabei werden auch nur die variablen Daten in das Formular eingedruckt, alle feststehenden Informationen können im Formular vorgedruckt werden.

Vorteile bei wiederkehrenden Informationen im Endlossatz

Der Endlossatz wurde schon lange totgesagt, da Laserdrucker angeblich viel unkomplizierter und universeller einsetzbar sind. Doch wenn immer wieder gleichbleibende Informationen bei Anwendungen, wie Rechnungen, Mahnungen, Lieferscheinen und Frachtbriefe eingedruckt werden, überwiegen die Nutzen im Endlosdruck:

  • Mit einem Druck werden Original und Kopien erzeugt
  • Klare Unterscheidung zwischen Original und Kopie, damit auch fälschungssicher
  • Der komplette Vorgang bleibt in einem Satz zusammen, es gibt keine fliegenden Blätter
  • Kein gesundheitsschädlicher Ozon-Geruch vom Laserdrucker
  • Keine hohen Verbrauchskosten für Toner und Tinte
  • Der zuverlässige Stapeldruck läuft stausicher und ohne den bei Laserdruckern üblichen Papierstaus
  • Auch hier gilt: Staub, Schmutz, unterschiedliche Temperaturen und Luftfeuchtigkeit machen dem Nadeldrucker nichts aus
  • Organisationsvorteil mit unterschiedlichen Papierfarben
  • Kostengünstiger Ausdruck, günstigster Seitenpreis aller gängigen Druckverfahren

Stapeldruck macht Nacharbeit notwendig

Es soll jedoch nicht verschwiegen werden, dass nach einem Stapeldruck von Dokumenten eine Nacharbeit notwendig ist. So müssen die Randlochführungen von den Blättern getrennt und auf ein DIN-Format geschnitten werden. Dafür gibt es spezielle Geräte, die das Endlospapier in ein DIN A4-Format rundum beschneiden. Man kann jedoch auch 12“ Endlospapiere ohne zu schneiden in einem normalen Briefkuvert verschicken. Es ist dann 8 Millimeter länger als ein Standard DIN A4-Papier. Mit einer sogenannten Mikroperforation vermeidet man die unschönen Abrisskannten.

Zahlreiche Veredelungsmöglichkeiten von Endlossätzen

Im Endlosformulardruck gibt es noch viele Veredelungsmöglichkeiten, wie:

  • Neutralisierung der Durchschrift in bestimmten Bereichen eines Formularblattes
  • Aufspenden von abziehbaren Etiketten
  • Nummerierung, Mehrfachlochung, Streifenverleimung z.B. von Blatt 1 und 2 für den Zusammenhalt von Original und Duplikat bei einer Rechnung
  • Integrierter Überweisungsträger, Selbstklebeband
  • Verschiedene Papierfarben, Grammaturen und Eindrucke auf bestimmten Blättern

Gerade weil es hier so viele effektive Möglichkeiten gibt, den Ausdruck von Formularen wirtschaftlich günstig zu organisieren, erfreuen sich Endlosformulare im digitalen Zeitalter immer noch größter Beliebtheit. Betriebe, die seit Jahren mit einer gut funktionierenden und produktiven EDV-Anwendung arbeiten, scheuen oft berechtigt den Wechsel auf ein Laserdrucksystem mit fliegenden Blättern, Mehrfachausdrucken und Tonergestank.